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Fed-Komet: Schau nach oben! 24.01.22


Der Vergleich des Anlegerverhaltens mit dem Katastrophenfilm „Don´t look up“ von Regisseur Adam McKay durch Hendrik Tuch, Fixed Income-Experte bei Aegon Asset Management gefällt mir. In dem Kinoschlager entdecken Wissenschaftler einen Kometen, der die Erde treffen wird. Doch das Weiße Haus will die Warnungen nicht hören, der Ausgang ist fatal. „Der Film erinnert auf unheimliche Weise an den Zustand der Finanzmärkte in den letzten Monaten“, meint der Kapitalmarktexperte Hendrik Tuch, „trotz der bevorstehenden Straffung der Geldpolitik legten Aktien und andere Risikopapiere weiter zu, und viele Aktienmärkte erreichten fast jede Woche neue Höchststände. Die meisten Aktienmarktstrategen predigten weiterhin das Evangelium, bei Kursrückgängen zu kaufen, was in den letzten Quartalen so gut funktioniert hat und ihrer Meinung nach auch in diesem Jahr funktionieren wird. Meiner Meinung nach raten sie uns, nicht "nach oben zu schauen", während der Komet der Fed immer näher kommt. Die Handlungen und Worte der Fed in den letzten Monaten zeigen, dass sie sich wirklich Sorgen um eine galoppierende Inflation macht. In diesem Jahr werden wir nicht nur ein schnelles Ende der Ankaufprogramme der Fed erleben, sondern auch eine Reihe von Zinserhöhungen verdauen müssen, und obendrein erwägt die Fed nun, ihre Bilanz zu verkleinern.“ Ich denke auch das wir nach oben schauen, also die Fed-Maßnahmen nicht ignorieren sollten, aber auch nicht die Flucht aus den Kapitalmärkten antreten sollten, sondern vielleicht bei Technologieaktien und auch bei anderen Aktien uns mehr inflations-resistentere Unternehmen ins Portfolio legen sollten, also jene, die ihre Marktmacht und Preise durchsetzen können. Und zum Schluss nochmals Hendrik Tuch: „Meine größte Sorge ist jedoch der Moment, in dem die Aktien- und Rentenanleger wirklich anfangen, in den Himmel zu schauen und die wahre Größe des ankommenden Fed-Kometen zu erkennen. Die Fed hätte die Straffung der Geldpolitik im vergangenen Jahr früher einleiten sollen. Das Hinauszögern der Drosselung im letzten Jahr hat nur dazu geführt, dass der Komet, mit dem wir jetzt konfrontiert sind, eine größere Bedrohung für alle Finanzmärkte darstellt.“ Eine erfolgreiche Börsenwoche wünscht Julia Kistner.


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Rechtlicher Hinweis: Für Verluste, die aufgrund von getroffenen   Aussagen entstehen, übernehmen die Autorin, Julia Kistner keine  Haftung.


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Foto Pixabay

Dauer: 00:02:58 https://open.spotify.com/episode/5wqODNIYQN7SJFhPCL976U


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