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Nachlese: Herbert Scherrer schreibt an Karl Nehammer (Tipp!), Wiener Börse evaluiert CPI Property (Christian Drastil)

Nachlese Podcast Dienstag: Audio Link zur Folge: https://boersenradio.at/page/podcast/2916, alle unter http://www.boersenradio.at/wienerboerseplausch)

- Herbert Scherrer, WSS Österreich, mit einem lesenswerten Brief an den Bundeskanzler:
"Sehr geehrter Herr Bundeskanzler,
jetzt sind auch Sie bei den Populisten angekommen.
Mit Ihrer Aussage über eine eventuelle Zwangsbesteuerung der Energiekonzerne, haben Sie die Marktwerte der größten börsennotierten Energieunternehmungen deutlich unter Druck gebracht. Wird es in Zukunft bei staatsnahen Betrieben einen Abschlag geben, da ja populistisch motivierte Sondersteuern im Raum stehen könnten?
Oder haben Sie gute Berater, die Ihnen raten mit den vorhandenen Instrumenten wie z.B. Dividendenausschüttung einen Anteil zu lukrieren. Und der Aktionär so wie der Bund ist nicht benachteiligt. Noch dazu zahlt der Aktionär sofort 27,5 % Steuer.
Ist dies betriebswirtschaftlich sinnvoll?
Wäre es nicht besser, das mehrverdiente Geld den Energieunternehmungen zu überlassen, um betriebswirtschaftlich sinnvolle Investitionen zu tätigen?
Ich höre, dass Andritz eine Turbine entwickelt hat, deren Investitionen sich nach 1 Jahr bereits amortisieren. Nun denn, die Strompreise sind hoch, her mit der neuen Turbine und wir erzeugen noch mehr Strom.
Oder der Beitrag in orf.at vom Samstag: – Photovoltaikboom führt zu Netzproblemen. Interessierte müssen mitunter Jahre auf einen Netzzugang warten, wenn sie eine neue Anlage installieren.
Ist das die Energiewende, wenn Sie die Energiefirmen zwangsbesteuern anstatt sie zu animieren schneller zu investieren um die Energiewende herbeizuführen. In Vorarlberg, Tirol und Salzburg gibt es keine Windkraftanlagen. Ist das die Energiewende?
Ist nicht der Staatsäckel durch die immensen Mehreinnahmen aus der USt. gefüllt. Nehmen Sie dieses Geld, um mit Ihrer Gießkanne heiliger Florian zu spielen.
Finger weg von den Energieunternehmen. Die brauchen Geld zum Investieren. Es wird wieder Jahre geben, da sind Energieunternehmen nicht mit prallen Kassen gefüllt. Haben nicht alle Experten vor ca. 5 Jahren die Meinung vertreten, dass der Strompreis nicht mehr steigen wird. Der Aktienkurs bei Verbund stand bei 16,-- Euro und viele meinten, der verstaubte Betrieb ist zu teuer und wird nichts verdienen."
Mit freundlichen Grüßen
Herbert Scherrer"

- Frage an Rudi: Ist Wirtschaftsministerin Schramböck zurückgetreten, weil der Kanzler der Wirtschaft und der Börse mit seinen Sagern geschadet hat? Nun, glaub ich nicht. Ich sage: Der Rücktritt von anderen wären mir lieber, ein politischer Neubeginn noch lieber.

- CPI Property: Die Wiener Börse sieht die Aktie des Unternehmens, das ja Immofinanz und S Immo übernimmt, als Kandidaten für den global market. Dies werde aktuell evaluiert. Freilich: Der Kursverlauf sieht noch ein wenig erratisch aus: In fünf Jahren von 0,66 auf 0,84, ohne echten Rückgang zwischendurch, wobei es alleine heuer von 0,74 auf 0,84 gegangen ist.

- Rosinger Group: Gregor Rosingers Anlagen von Militär, Agrartechnik, Währungsgewinne und Ethereum. bzw. warum er auf die VIG-Aktie als Basisinvestment steht und die drama kings mag. https://boersenradio.at/page/brn/40457 Song: https://boersenradio.at/page/playlist/1439

(Der Input von Christian Drastil für den http://www.boerse-social.com/gabb vom 11.05.)

(11.05.2022)


Bildnachweis

1. Präsentation des Österreich-Fonds der WSS Vermögensmanagement GmbH: Geschäftsführer Herbert Scherrer mit Börse Social Magazine-Redakteurin Christine Petzwinkler   >> Öffnen auf photaq.com

Präsentation des Österreich-Fonds der WSS Vermögensmanagement GmbH: Geschäftsführer Herbert Scherrer mit Börse Social Magazine-Redakteurin Christine Petzwinkler



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- Herbert Scherrer, WSS Österreich, mit einem lesenswerten Brief an den Bundeskanzler:
"Sehr geehrter Herr Bundeskanzler,
jetzt sind auch Sie bei den Populisten angekommen.
Mit Ihrer Aussage über eine eventuelle Zwangsbesteuerung der Energiekonzerne, haben Sie die Marktwerte der größten börsennotierten Energieunternehmungen deutlich unter Druck gebracht. Wird es in Zukunft bei staatsnahen Betrieben einen Abschlag geben, da ja populistisch motivierte Sondersteuern im Raum stehen könnten?
Oder haben Sie gute Berater, die Ihnen raten mit den vorhandenen Instrumenten wie z.B. Dividendenausschüttung einen Anteil zu lukrieren. Und der Aktionär so wie der Bund ist nicht benachteiligt. Noch dazu zahlt der Aktionär sofort 27,5 % Steuer.
Ist dies betriebswirtschaftlich sinnvoll?
Wäre es nicht besser, das mehrverdiente Geld den Energieunternehmungen zu überlassen, um betriebswirtschaftlich sinnvolle Investitionen zu tätigen?
Ich höre, dass Andritz eine Turbine entwickelt hat, deren Investitionen sich nach 1 Jahr bereits amortisieren. Nun denn, die Strompreise sind hoch, her mit der neuen Turbine und wir erzeugen noch mehr Strom.
Oder der Beitrag in orf.at vom Samstag: – Photovoltaikboom führt zu Netzproblemen. Interessierte müssen mitunter Jahre auf einen Netzzugang warten, wenn sie eine neue Anlage installieren.
Ist das die Energiewende, wenn Sie die Energiefirmen zwangsbesteuern anstatt sie zu animieren schneller zu investieren um die Energiewende herbeizuführen. In Vorarlberg, Tirol und Salzburg gibt es keine Windkraftanlagen. Ist das die Energiewende?
Ist nicht der Staatsäckel durch die immensen Mehreinnahmen aus der USt. gefüllt. Nehmen Sie dieses Geld, um mit Ihrer Gießkanne heiliger Florian zu spielen.
Finger weg von den Energieunternehmen. Die brauchen Geld zum Investieren. Es wird wieder Jahre geben, da sind Energieunternehmen nicht mit prallen Kassen gefüllt. Haben nicht alle Experten vor ca. 5 Jahren die Meinung vertreten, dass der Strompreis nicht mehr steigen wird. Der Aktienkurs bei Verbund stand bei 16,-- Euro und viele meinten, der verstaubte Betrieb ist zu teuer und wird nichts verdienen."
Mit freundlichen Grüßen
Herbert Scherrer"

- Frage an Rudi: Ist Wirtschaftsministerin Schramböck zurückgetreten, weil der Kanzler der Wirtschaft und der Börse mit seinen Sagern geschadet hat? Nun, glaub ich nicht. Ich sage: Der Rücktritt von anderen wären mir lieber, ein politischer Neubeginn noch lieber.

- CPI Property: Die Wiener Börse sieht die Aktie des Unternehmens, das ja Immofinanz und S Immo übernimmt, als Kandidaten für den global market. Dies werde aktuell evaluiert. Freilich: Der Kursverlauf sieht noch ein wenig erratisch aus: In fünf Jahren von 0,66 auf 0,84, ohne echten Rückgang zwischendurch, wobei es alleine heuer von 0,74 auf 0,84 gegangen ist.

- Rosinger Group: Gregor Rosingers Anlagen von Militär, Agrartechnik, Währungsgewinne und Ethereum. bzw. warum er auf die VIG-Aktie als Basisinvestment steht und die drama kings mag. https://boersenradio.at/page/brn/40457 Song: https://boersenradio.at/page/playlist/1439

(Der Input von Christian Drastil für den http://www.boerse-social.com/gabb vom 11.05.)

(11.05.2022)


Bildnachweis

1. Präsentation des Österreich-Fonds der WSS Vermögensmanagement GmbH: Geschäftsführer Herbert Scherrer mit Börse Social Magazine-Redakteurin Christine Petzwinkler   >> Öffnen auf photaq.com

Präsentation des Österreich-Fonds der WSS Vermögensmanagement GmbH: Geschäftsführer Herbert Scherrer mit Börse Social Magazine-Redakteurin Christine Petzwinkler